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Büroakustik Berlin, Potsdam und Umgebung

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Was für den Einen Lärm ist, kann für den Anderen ein tolles Hörerlebnis sein. Doch wie unterscheiden wir das voneinander?

Wenn Ihr Nachbar seinen Lieblingshit laut aufdreht, ist das für ihn sicherlich die ideale Lautstärke – aber für Sie? Wahrscheinlich ein großes Ärgernis, wenn es auch noch dann passiert, wenn Sie müde von einem anstrengenden Tag nach Hause kommen und Ruhe brauchen. So gibt es viele Beispiele.

Lärmende, spielende Kinder sind für die beteiligten Kinder völlig in Ordnung – aber für Außenstehende oft eben nicht. Von solchen Beispielen gibt es unzählige. Wenn Sie ein wenig darüber nachdenken, fallen Ihnen bestimmt auch ganz viele Geräusche ein, die für Sie störend sind, für mach anderen Zeitgenossen eben nicht. Hier nur einige Geräusche, die vielen Menschen auf die Nerven gehen und Andere zumindest zeitweilig nicht stören: Autos, Flugzeuge, Rasenmäher, laute Musik.

Nicht jedes Geräusch belästigt uns. Unsere Lieblingsmusik, Vogelgezwitscher, Meeresbrandung und andere natürliche Geräusche dürfen ruhig auch mal lauter sein - ohne uns zu stören.

Lärm begleitet uns im Stadtleben überall. Geräusche gehören zu unserem Alltag dazu. Viele Geräusche empfinden wir als lästig, störend oder auch als nerv tötend. Unser Gehör ist ein wichtiger Alarmgeber, es kennt keine Pause, es arbeitet permanent und liefert uns ohne Unterlass Daten. Die ca. 15.000 Hörzellen in unserem Ohrinnern fangen die Schallwellen der Töne ab und leiten sie ans Gehirn weiter und dort werden sie bewertet.


 

Und was genau versteht man unter Lärm? Warum und wann stört uns Lärm?

Von Lärm sprechen Experten immer dann, wenn uns Geräusche beeinträchtigen, wir uns dem nicht entziehen können und wenn wir uns gestört fühlen. Es ist nicht allein die Lautstärke, es sind auch Faktoren wie: was ist das für ein Geräusch, in welcher Situation befinden wir uns.

Lärm ist meist subjektiv

Hier noch weitere Beispiele: Sie fahren mit dem Zug zu einer wichtigen Besprechung und wollen die Zeit nutzen, die Unterlagen noch einmal durchzulesen um sich auf das Gespräch vorzubereiten. Unweit von Ihnen plappert ständig ein anderer Reisende übers Handy mit Freunden. Diese ungewollt mit anzuhörenden Gesprächen stören sehr, weil unser Gehirn durch den hohen Informationsgehalt das Gespräch als wichtig einstuft und wir sie nur schwer ausblenden können.

Wenn Ihr Nachbar, mit dem Sie nicht das beste Verhältnis haben, in der Mittagsruhe den Rasen mäht, sind sie nicht nur verärgert, sondern fühlen sich auch noch stark belästigt. Geräusche, die sich eigentlich vermeiden lassen, gehen uns besonders auf die Nerven.

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Macht Lärm krank?

Neben dem Sehen ist das Hören ein wichtiges Sinnesorgan, denn das Gehör ist für unser soziales Miteinander unerlässlich. Wer schlecht hört, kann auch schlecht mit anderen kommunizieren.

Aber: das Gehör ist bedroht. Unsere Umwelt ist heute nicht mehr still. Es prasseln nahezu rund um die Uhr Geräusche auf uns ein- und das kann auf Dauer krank machen. Unsere Augen können wir schließen - unsere Ohren nicht. Lärm aus dem Weg zu gehen ist deshalb nicht immer einfach.

Und darum: ja, Lärm macht krank

Das wissen wir alle und zum Teil aus eigener schmerzlicher Erfahrung.

Lärm beeinträchtigt nicht nur den Schlaf. Konzentrationsstörungen, Gereiztheit, erhöhter Blutdruck sind nur einige dieser Lärmschädigungen.

Was macht der Lärm mit uns?

Nicht nur unser Gehör ist in Gefahr, sondern auch unser Körper. Warum ist das so?

Hören wir kurzfristig ein sehr lautes Geräusch – kann es zu einem akuten Hörschaden kommen. Bemerkbar macht sich das evt. durch einen Tinitus (Ohrensausen) oder Schwerhörigkeit. Außerdem schmerzt lautes Geräusch. Meist kann sich das Gehör von diesen kurzfristigen lauten Geräuschen (ab ca. 120 Db) wieder erholen. Schlimmer sind dauerhafte Lärmquellen, denen wir oftmals über Jahre hinweg ausgesetzt sind. Bei Dauerlärm reichen schon 70 bis 80 Db aus, um uns einen dauerhaften Hörschaden zuzufügen.

Und dies sind nur die Gefahren für unser Gehör. Betrachten wir jetzt noch die körperlichen Probleme: Lärm bedeutet für den Körper Stress und er schüttet Stresshormone aus, der Blutdruck steigt, das Herz schlägt schneller. Das Herzinfarktrisiko steigt, wenn wir tagsüber 65 Db und mehr ausgesetzt sind. Nächtlicher Fluglärm z.B. erhöht das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken um 14 %. Nachts sind unsere Ohren besonders wachsam. Sie hören jedes leise Geräusch. Nächtliche Umgebungsgeräusche von nur 40 Db kann unsere Gesundheit schädigen.

Kennen Sie die Dezibel-Werte (dB), denen Sie täglich ausgesetzt sind?

  • Straßenverkehr 70 bis 80 dB
  • Autohupe 100 dB
  • LKW oder Busse 90 dB
  • Flugzeug-Start 120-130 dB
  • Rasenmäher 80-90 dB
  • normale Unterhaltung 54-60 dB
  • laute Unterhaltung 66-72 dB
  • raschende Blätter im Wald 10 dB
  • leichter Landregen 30 dB
  • tosender Wasserfall 90 dB
  • Donner 120 dB

Die Werte sind abhängig davon, wie weit man von der Lärmquelle entfernt ist, von der Windrichtung und welche anderen Geräusche im Hintergrund zu hören sind.

Können Sie sich dem Lärm entziehen?

Im Alltag ist das sicher schwierig, je nach Lebenssituation. Aber dennoch gibt es viele Möglichkeiten, die Lärmquellen zu reduzieren. Im häuslichen Umfeld lassen sich oft schon mit wenig Aufwand Pegelminderungen erreichen. So helfen Teppiche, Vorhänge und ggf. geschlossene Fenster und natürlich Musik (z.B. bringt ein MP3-Player es leicht auf 95 dB) und Fernsehen auf Zimmerlautstärke stellen. Achten Sie beim Kauf von Geräten, die Sie im Freien benutzen auf die Herstellerangaben. Hersteller müssen sie mit dem Schallleistungspegel „Lwa“ kennzeichnen, der in Dezibel angegeben wird. Je niedriger die Zahl, desto leiser das Gerät.

Es ist auch nicht möglich, sich an hohe Geräuschpegel oder an ständig zu hörende, störende Geräusche (z.B. den ganzen Tag das Gepiepe von den Scannerkassen in Supermärkten) zu gewöhnen. Zwar glauben wir das oft und meinen: ach, das höre ich schon gar nicht mehr. Damit liegen wir allerdings falsch. „Der Körper leidet auch nach vielen Jahren der Lärmbelästigung noch unbewusst darunter. Das Gehör lässt sich nun mal nicht abstellen. Es sei denn, Sie tragen schalldichte Kopfhörer. 

Ruhe ist ein kostbares Gut!

Jeder zweite Büroangestellte fühlt sich durch den im Büro herrschenden Lärmpegel bei der Ausübung seiner Tätigkeit gestört. Um konzentriert arbeiten zu können, ist eine ruhige Arbeitsatmosphäre unabdingbar.

Am Arbeitsplatz haben wir heute meistens einen zu hohen Geräuschpegel.

Die sonst eher leisen Geräusche addieren sich und werden irgendwann für den Hörer zu viel, es entsteht gesundheitsschädigender und belastender Lärm.

Heute die menschliche Stimme die Hauptschallquelle. In einem leisen Umfeld hört man auch moderat geführte Gespräche über weite Strecken und aus Schall wird Lärm. Auch Kopier, Drucker, Aktenvernichter, Telefonklingeln, tragen zur Geräuschentwicklung bei. Aus normalen Arbeitsgeräuschen wird Lärm, der die Kommunikation und Konzentration am Arbeitsplatz beeinträchtigt und zum Stressfaktor für die Mitarbeiter werden kann. Moderne Office Konzepte wie Open Space erhöhen die Lautstärke zusätzlich. Immer mehr kommen Materialien zum Einsatz, die den Schall reflektieren: schallharte Oberflächen wie Glaswände, große Fensterfronten, Bodenbeläge aus Linoleum, Laminat, Parkett oder Stein und Betondecken wirken wie Verstärker.

Für konzentriertes Arbeiten brauchen wir eine ruhige und gute akustische Raumqualität. In allen Bereichen können die Sprech- und Hörbedingungen optimiert werden. Das gilt für die Konferenzräume genauso, wie für die Büroräume, Emfangsbereiche oder die Kantine.

Um gute Hör-Ergebnisse zu erzielen, können sich Akustiklösungen problemlos in vorhandene Raumstrukturen integrieren lassen. BüroEXPRESS  bietet eine Vielzahl von akustischen Lösungen, um die vorhandenen Räume zu ruhigen, stressfreien Arbeitsplätzen zu gestalten.

Umfassend zu denken und zu planen ist hier oberstes Gebot – beeinflussen sich doch viele der Raumfaktoren gegenseitig. Wer die Klimatisierung über das moderne Prinzip der Bauteilkühlung löst, verursacht oft akustische Probleme. Wer großflächig Farben im Büro verwendet, beeinflusst damit unter Umständen das Temperaturempfinden der Mitarbeiter usw. Gerade bei Neubauten ist es sinnvoll, die unterschiedlichen Planungsaspekte in das Konzept zu integrieren. Optimierte Lösungen sind möglich und häufig nur eine Frage des Dialogs. Akustik, Klimatisierung, Elektrifizierung, Tages- und Kunstlicht, Möblierungsplanung und gestalterisches Konzept werden so zu einem leistungsfähigen und ästhetischen Arbeits- und Lebensraum zusammengeführt. Reden Sie mit uns.

Wir erklären hier die wichtigsten Begriffe:

Wellenlänge des Schalls
Zu jeder Frequenz des Schalls gehört eine Schallwelle mit einer bestimmten Wellenlänge.
Eine 100 Hz-Welle hat in der Luft eine Ausdehnung von 3,4 m.
Eine 5000 Hz-Welle hat dagegen eine Wellenlänge von nur 7 cm.

Pegelwerte
Die maßgebliche Größe zur Bewertung der Lärmbelästigung am Arbeitsplatz ist der Beurteilungspegel.
Für einfache Büroarbeiten 70 dB(A)                                                                                                                 
Für geistige Tätigkeiten 55 dB(A)
Ab 80 dB(A) Dauerschallpegel und >120 dB(A) Impulsgeräusch können irreversible Gehörschädigungen auftreten.

Die Nachhallzeit
Ob ein Raum von seinem Nutzen als akustisch angenehm empfunden wird, lässt sich im Rahmen einer raumakustischen Planung mit einem hohen Maß an Genauigkeit vorab berechnen.
Die Nachhallzeit ist die wesentliche raumakustische Kenngröße.
Sie gibt – einfach ausgedrückt – die Zeitdauer an, die ein Schallereignis benötigt, um unhörbar zu werden. (- 60 dB)

Büroraum, je nach Größe: 0,5 bis 0,8 sec                                                                                
Konferenzraum, je nach Größe: 0,8 bis 1,2 sec.                                                                               
Klassenraum: 0,6 sec.                                                                                                    
Kirche: 4,0 bis 8,0 sec.

Schallabsorption
Zur optimalen Einstellung von Nachhallzeiten werden bei der Gestaltung von Büroräumen schallabsorbierende Materialien eingesetzt.
Schallabsorptionsgrad (αW)
Der Schallabsorptionsgrad bzw. Klasse zeigt an, wie viel Schall von einem Material „verschluckt“ wird.

0 = keine Absorption                                                                                                                                               
1 = komplette Absorption

Wirkung von Schallabsorbern:

- je höher der Schallabsorptionsgrad/Klasse eines Materials ist, desto stärker senkt es die Nachhallzeit im Raum.

- selbst ein hoch absorbierendes Material erzielt erst durch den Einsatz einer entsprechenchenden Fläche die gewünschte Wirkung

Schallabsorberklassen:

  • A = 0,90-1,00 aw
  • B = 0,80-0,85 aw
  • C = 0,60-0,75 aw
  • D = 0,30-0,55 aw
  • E = 0,15-0,25 aw

Die Schallabsorption ist effektiv, wenn die Materialstärke mindestens  ¼ der Wellenlänge beträgt. Die Schallabsorption unterschiedlicher Frequenzen benötigt verschiedene Materialstärken und/oder Aufbautiefen.

gesetzliche Rahmenbedingungen

Arbeitsstättenverordnung

Arbeitsschutzgesetz

Lärm- und Vibrationsschutzverordung DIN 18041, DIN EN ISO 11690

Regeln der Berufsgenossenschaften

  • BGI 5050, 5141 systematisches Planen und Gestalten von Büros
  • BGI 650 Leitfaden für die Gestaltung

 Europäische Normen (ISO EN)

  • ISO EN DIN 354 Messungen im Hallraum

 Regeln des VDI

  • 2720-2 Schallschutz durch Abschirmung in Räumen
  • 2569 Schallschutz und akustische Gestaltung von Büroräumen
  • 2058 +2569 Zweck, Büroräume schalltechnisch zu optimieren

Baunormen

In Büroräumen sind bei zu hohen Hintergrundgeräuschpegeln Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit zu erwarten. Daher ist der Höchstwert nach DIN EN ISO 11690 auf 35 dB bis 45 dB(A) zu begrenzen. Die Nachhallzeit je nach Raumgröße darf nach DIN 18041 nicht mehr wie 0,5 bis 0,8 Sekunden betragen.

All diese Werte sind abhängig von verschiedenen Faktoren, z.B. Bauart des Gebäudes, Raumgröße, Fensterflächen, Fußboden, Anzahl der arbeitenden Personen, Art der Arbeit u.v.m.

mehr zum Thema erfahren Sie hier: www.buero-forum.de/de/ergonomie/akustik/raumakustik/

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